Familien mit Kindern
Landesmuseum mit Erlebnisraum und Kinderkursen (u. a. „Kelti, der Keltenhund“), Storchenbeobachtung im Laubenheimer Ried und Entdeckertouren im Mainzer Sand.
Kaiserdom, Gutenberg und Rheinufer – rheinhessische Landeshauptstadt mit römischen Wurzeln und Fastnachtsherz.
Mainz bündelt den romanischen Kaiserdom St. Martin, das Gutenberg-Museum mit originalen Bibeln und eine kompakte Altstadt mit Kirschgarten, Weinstuben und Rheinblick.
Wenn du dich fragst, was man in Mainz machen kann: Starte am Dom, wechsle zum Gutenberg-Museum und lass den Tag am Rheinufer oder im Dom-Café ausklingen.
Wenn du die Mainz Sehenswürdigkeiten priorisieren willst, nimm diese Stationen als Gerüst:
Der romanische Kaiserdom prägt die Silhouette. Innen lohnen gotische Kapellen und das Marktportal – draußen der Leichhof und der Übergang in die verwinkelte Altstadt.
Eines der ältesten Druck- und Schriftmuseen der Welt zeigt zwei originale Gutenberg-Bibeln und eine rekonstruierte Werkstatt. Laut Quellen ist die Interimsausstellung „Gutenberg-Museum MOVED“ im Naturhistorischen Museum untergebracht – vor dem Besuch aktuelle Lage prüfen.
Die größte gotische Kirche der Stadt ist bekannt für die blau leuchtenden Fenster von Marc Chagall – ein ruhiger Kontrast zum belebten Domplatz.
Am Kirschgarten stehen historische Fachwerkhäuser. Am Schillerplatz prägen Osteiner Hof, Bassenheimer Hof und der detaillierte Fastnachtsbrunnen das Bild. Indoor lohnen Landesmuseum Mainz (Steinhalle mit römischen Steindenkmälern), das Isis- und Mater-Magna-Heiligtum in der Römerpassage sowie das Museum für Antike Schifffahrt mit den Mainzer Römerschiffen.
Dom bei Nacht, Kirschgarten und Schillerplatz sind fotogen. Am Rheinufer und auf der Theodor-Heuss-Brücke lohnt die „blaue Stunde“ mit Blick auf die Stadt.
Indoor: Gutenberg-Museum, Landesmuseum, Museum für Antike Schifffahrt und die Römerpassage. Ruhiger draußen: Naturschutzgebiet Mainzer Sand mit eiszeitlichen Dünen, Laubenheimer Ried mit Storchenkolonie, Zitadelle Mainz und Lennebergwald.
Typisch sind Spundekäs zum Wein, Handkäs mit Musik, „Weck, Worscht un Woi“ in der Mainzer Stange (oder zum Probieren im Piffche), Quellmänner mit Leberwurst und Butter sowie Mainzer Schinken. Authentisch und günstig: Weinstuben in der Altstadt. Am Dommarkt seit 1792 das Dom-Café mit Wiener Kaffeehaustradition; dazu Gasthausbrauerei Eisgrub sowie KuehnKunzRosen und Eulchen Brauerei. Saisonal: Mainzer Weinmarkt im Stadtpark.
Landesmuseum mit Erlebnisraum und Kinderkursen (u. a. „Kelti, der Keltenhund“), Storchenbeobachtung im Laubenheimer Ried und Entdeckertouren im Mainzer Sand.
Dom-Café am Marktportal, Spaziergang am Rheinufer und über die Theodor-Heuss-Brücke, Fachwerkflair am Kirschgarten und Einblicke in die Sektkultur der Kupferberg-Kellerei.
Vom Flughafen Frankfurt (FRA) erreichst du Mainz Hauptbahnhof in rund 25 Minuten per Zug. Vom Flughafen Hahn gibt es einen Shuttlebus. Der Hauptbahnhof liegt am Rand der Neustadt; vor dem Bahnhof verbinden Busse und Straßenbahnen die Stadtteile. Tarif: RMV (gemeinsame Zone mit Wiesbaden), Richtung Rheinhessen oft RNN. P&R am Hauptbahnhof mit über 2.000 Parkplätzen; seit 2013 gilt eine gemeinsame grüne Umweltzone mit Wiesbaden.
Übernachten: Altstadt für kurze Wege zu Dom und Weinstuben; Neustadt nah am Bahnhof und mit Nachtleben; Finthen oder Marienborn für ruhige Ränder. Praktisch: Nähe zu Straßenbahnlinien 50–53 und 59 (u. a. Mainzelbahn 51/53).
Fotogen wirken Dom bei Nacht, Kirschgarten, Schillerplatz und Rheinufer. Abseits: Mainzer Sand, Laubenheimer Ried und die Zitadelle – weniger Postkartenmotiv, mehr Lokalgefühl.
Dom St. Martin, Gutenberg-Museum, Chagall-Fenster in St. Stephan, Kirschgarten und Schillerplatz. Mit Zeit: Landesmuseum und Römerschiffe.
Ein Tag reicht für Dom, Altstadt und Gutenberg. Wochenende: Museen, Rheinufer und Naturausflüge.
Landesmuseum-Erlebnisraum, Laubenheimer Ried und Mainzer Sand.
Mainz belohnt dich, wenn du Dom, Druckgeschichte und Wein zusammen denkst.
Ob Marktportal, Kirschgarten oder Abendlicht am Rhein: Die Stadt wirkt am stärksten ohne Hetze zwischen Kaiserdom und Weinstube.
Pack bequeme Schuhe für Altstadtgassen ein – und nimm dir Zeit für die blaue Stunde an der Brücke.