Nürnberg

Kaiserburg, Sandstein-Altstadt und Bratwurst – fränkisches Welterbe-Feeling ohne Hetze.

Warum Nürnberg Sehenswürdigkeiten um die Burg kreisen

Nürnberg bündelt Kaiserburg, erhaltene Stadtmauer und den Hauptmarkt in einer kompakten Altstadt – dazu Museen von Dürer bis Zukunft und fränkische Küche direkt um die Ecke.

Wenn du dich fragst, was man in Nürnberg machen kann: Geh hoch zur Burg, quer durch Sebald und Lorenz und nimm abends drei Rostbratwürste im Weggla mit.

Kaiserburg Nürnberg über der Altstadt
Kaiserburg — W. Bulach / Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

Was kann man in Nürnberg machen?

Wenn du die Nürnberg Sehenswürdigkeiten priorisieren willst, nimm diese Stationen als Gerüst:

Sehenswürdigkeiten in Nürnberg: Burg & Altstadt

1. Kaiserburg

Wahrzeichen auf dem Burgfelsen mit Sinwellturm, Tiefem Brunnen und Burggärten. Von der Freiung siehst du die roten Ziegeldächer der Altstadt – einer der besten Aussichtspunkte der Stadt. Optional: Burgcafé und Jugendherberge in der Kaiserstallung.

2. Hauptmarkt, Schöner Brunnen & Stadtmauer

Der Hauptmarkt mit Frauenkirche und Schönem Brunnen ist das Zentrum. Rundum bleibt die mittelalterliche Stadtmauer mit Türmen und Toren weitgehend erhalten – ideal für einen Spaziergang entlang der Sandsteinmauern.

Hauptmarkt und Frauenkirche in Nürnberg
Hauptmarkt — Hubertl / Wikimedia (CC BY-SA 4.0)
Schöner Brunnen am Hauptmarkt in Nürnberg
Schöner Brunnen — Lothar Spurzem / Wikimedia (CC BY-SA 2.0 de)

3. Albrecht-Dürer-Haus

Erhaltenes Wohnhaus des Künstlers am Tiergärtnertorplatz – Pflichtstation zwischen Burg und Sebalder Altstadt.

4. Museen bei Sonne und Regen

Germanisches Nationalmuseum (größtes kulturgeschichtliches Museum im deutschsprachigen Raum) mit Straße der Menschenrechte; Zukunftsmuseum (Deutsches Museum) am Augustinerhof; bei Regen zusätzlich Spielzeugmuseum und turmdersinne im Westtor.

Historische Stadtmauer und Türme in Nürnberg
Stadtmauer — Diego Delso / Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

Geschichte, Geheimtipps & fotogene Spots

5. Dokumentationszentrum & Memorium

Das ehemalige Reichsparteitagsgelände mit Kongresshalle, Zeppelinfeld und Dokumentationszentrum sowie das Memorium Nürnberger Prozesse mit Schwurgerichtssaal 600 im Justizpalast – wichtige Stationen für zeitgeschichtliches Interesse.

6. Abseits der Hauptwege

Barocke Hesperidengärten in St. Johannis, Bürgermeistergarten und Maria-Sibylla-Merian-Garten auf den Basteien, historische Felsengänge unter dem Burgberg und der Quartiersguide für Bars und versteckte Gassen. Fotogen: Kettensteg, Henkersteg, Weinstadel und die Freiung auf der Burg.

Albrecht-Dürer-Haus in der Nürnberger Altstadt
Dürer-Haus — Ajepbah / Wikimedia (CC BY-SA 3.0 de)
Kaiserburg Nürnberg
Kaiserburg — W. Bulach / Wikimedia (CC BY-SA 4.0)

Essen & Spezialitäten in Nürnberg

Typisch: Nürnberger Rostbratwurst (7–9 cm, Majoran, Buchenholzgrill) als „Drei im Weggla“ oder als saure Zipfel; Nürnberger Lebkuchen mit geschützter Herkunft; Schäufele, fränkischer Sauerbraten mit Soßenlebkuchen, Stadtwurst mit Musik und Nürnberger Rotbier (u. a. Schanzenbräu, Altstadthof). Authentisch: Bratwurststände und Wochenmarkt am Hauptmarkt; gehobener: Weinlokal Steichele; auf der Burg: Burgcafé.

Nürnberg mit Kindern & zu zweit

Familien mit Kindern

Tiergarten am Schmausenbuck, Zukunftsmuseum, turmdersinne, Museum im Koffer, Felsengänge und Kindertheater (Mummpitz, Pfütze, Rootslöffel). Übernachtungstipp: Jugendherberge in der Kaiserstallung.

Ehepaare & zu zweit

Spaziergang entlang der Stadtmauer, Hesperidengärten, Abendlicht auf den Burgbasteien, Dinner am Weinmarkt oder im Steichele – plus Klassik Open Air im Luitpoldhain oder SommerNachtFilmFestival im Tucherschloss.

Anreise, ÖPNV & Praktisches in Nürnberg

Der Hauptbahnhof liegt südlich der Altstadt (ICE/IC, S-/U-Bahn, Straßenbahn). Der Flughafen Albrecht Dürer liegt im Norden. Vor Ort: U-Bahn, Straßenbahn, S-Bahn und NightLiner; Leihräder über VAG Rad. Die NÜRNBERG CARD deckt bei zwei Tagen oft Museen und ÖPNV Zone A ab.

Zum Übernachten: Altstadt (Sebald/Lorenz) für kurze Wege; St. Johannis ruhiger mit Hesperidengärten; Gostenhof und Südstadt für alternative Kulturszene; Langwasser bei Messebesuch. Am Hauptbahnhof gilt nachts ein Alkoholkonsumverbot (22–6 Uhr) – abends eher in die Altstadt ziehen.

Geheimtipps & fotogene Spots in Nürnberg

Fotogen wirken Freiung, Hauptmarkt, Schöner Brunnen, Straße der Menschenrechte, Kettensteg und Henkersteg. Locals stöbern auf dem Trempelmarkt oder nutzen den Quartiersguide. Großevents: Bardentreffen, Blaue Nacht, Rock im Park und Christkindlesmarkt.

Häufige Fragen zu Nürnberg

Was muss man in Nürnberg unbedingt gesehen haben?

Kaiserburg, Altstadt mit Stadtmauer, Hauptmarkt und Dürer-Haus. Mit Zeit: Museen und – je nach Interesse – Dokumentationszentrum oder Memorium.

Lohnt sich die NÜRNBERG CARD?

Bei zwei Tagen oft ja: Museen plus ÖPNV Zone A für 48 Stunden; Kinder bis 5 mit KIDS Card kostenlos.

Was kann man in Nürnberg mit Kindern machen?

Tiergarten, Zukunftsmuseum, turmdersinne, Spielzeugmuseum und Felsengänge.

Nürnberg belohnt dich, wenn du Burg und Bratwurst zusammen denkst.

Ob Freiung, Schöner Brunnen oder drei im Weggla: Die Stadt wirkt am stärksten ohne Hetze durch die Sandsteingassen.

Pack bequeme Schuhe für Pflaster ein – und nimm dir Zeit für den Blick von der Kaiserburg.